Mir reicht`s

 

Los geht`s mit dem minimalisieren und entschlacken meines Kleiderschrankes und der Frage, warum ich – und sicher auch viele  andere Menschen- eigentlich so viele Kleidungsstücke besitze?

  • Wir haben gerne etwas Neues zum Anziehen, weil die “alten” Sachen uns langweilig geworden sind.
  • Wir kaufen gerne ein, um uns selbst zu belohnen für die viele Arbeit die wir leisten müssen (um uns schöne Sachen kaufen zu können).
  • Der Tag lief nicht so gut (nervige Kollegen, Stau auf dem Weg nach Hause etc., also brauchen wir ein paar neue Klamotten zur Belohnung. Man nennt das- glaub ich -auch Frustkauf! (siehe dazu auch den Youtube – Bericht von Dr. Gerald Hüther”wer glücklich ist, kauft nicht”) Also gehehn wir in diesem “Zustand” einkaufen, anstatt erstmal abzuwarten….
  • Wir haben mal viel Geld für das Teil ausgegeben. Das muss sich doch gelohnt haben.
  • irgendwann passen wir bestimmt wieder in das Kleid rein… wenn wir nur erst 3, 5,10 Kilo abgenommen haben und die Hose wird sicher auch bald wieder modern sein.
  • Das T- Shirt erinnert an den Urlaub vor 15 Jahren und da war`s sooo schön…
  • der Schrank platzt noch nicht aus allen Nähten und “da geht noch was “.
  • ich brauch die Sachen noch für die 80ger – Party….
  • es fällt uns schwer, Sachen auszusortieren und wegzugeben oder zu verkaufen oder wir haben keine Zeit dafür.
  • Zeitschriften machen uns immer wieder weiss, dass wirt andauernd was kaufen müssen, um trendy und dabei zu sein.
  • es macht schlicht und ergreifend einfach sehr viel Spass Shoppen zu gehen!!!

Ich habe den Inhalt meines Kleiderschrankes um ca. 1/3 reduziert und jeweils 1 Karton mit “kann getrost sofort weg”, “behalte ich eventuell/ ändere ich vielleicht um” und “das bleibt auf jeden Fall” gefüllt. Anschließend habe ich alles nach Farben und Kleidungsart sortiert und wieder eingeräumt. Auf jeden Fall hab ich jetzt schon mal keinen “Museumsschrank” mehr. Während des Schrank aus- und aufräumens habe ich mich selber auch richtig gut und “aufgeräumt” gefühlt, aber anschließend war`s eine richtig gute Befreiung und Entlastung. Bin viel Ballast losgeworden, denn viele Sachen, die im Schrank hingen hatte ich schon länger nicht mehr in den Händen und hab mich gefreut sie quasi wieder neu zu entdecken.

Mir ist aufgefallen, dass die Kleidungsstücke, die ich selten trage oft tatsächlich diejenigen sind, die mal am teuersten waren. Das muss sich ändern, wenn ich eventuell nächstens Jahr (!) wieder mal einkaufen gehe: Lieber Geld für qualitativ hochwertige Alltagskleidung ausgeben und nicht für Klamotten, die ich sehr selten benötige und durchs Rumhängen nicht schöner und moderner werden.

Ab heute hänge ich meine Sachen mit der Bügelöffnung nach vorne in den Schrank. So erkenne ich sofort, ob ich das Teil wirklich trage, wenn ich es dann anschließend wieder richtig herum einsortiere. Und ich mache Fotos von kompletten Outfits inclusive Schuhe und Schmuck.  Das hilft mir, wenn ich verzweifelt vor dem Schrank stehe und wieder mal nicht weiss, was ich anziehen soll. Meine Kleidung lege ich übrigens abends schon raus. Da bin ich entspannter, als morgens früh (und noch viel wacher…)

Ich werde zukünftig einfach mal neue Farbkombinationen ausprobieren, anstatt direkt etwas farblich passendes dazu zu kaufen. Einfach etwas mutiger sein in puncto Klamottenzusammenstellung! Mit der Zeit fallen mir bestimmt immer mehr Komimöglichkeiten ein. Das ich die Kleidung farblich sortiert in den Schrank geräumt habe, hilft sicher dabei.

… und wohin jetzt mit dem ganzen “Zeugs”: verkaufen?verschenken? wegwerfen?

…das klären wirnoch genauer…

 

 

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