Glücksmomente

Auf der Suche nach kleinen Glücksmomenten….

 

Der buddhistische Lehrer Ajahn Chan sagte einmal:

„Wenn Du ein bisschen loslässt, wirst Du etwas Glück erfahren. Wenn Du viel loslässt, wirst Du viel Glück erfahren. Wenn Du vollkommen loslässt, wirst Du vollkommen glücklich sein.“

Während mich bis vor Kurzem der Umstand mir wieder was Neues zum Anziehen oder ein Accessoire gekauft zu haben glücklich gemacht hat, freue ich mich mittlerweile riesig, wenn ich es schaffe mir nichts zu kaufen.

Und von den Kleidungsstücken, die ich noch besitze, sortiere ich nach wie vor jede Woche 2-3 Teile aus, weil ich immer wieder feststelle, das ich sowieso immer nur zu meinen Lieblingsstücken greife. Und das sind tatsächlich nur einige wenige Teile in ganz bestimmten Lieblingsfarben.  Es macht mir also absolut nichts aus, die geliebten Teile auch mehrmals in der Woche – jedesmal neu kombiniert- zu tragen.

Gestern habe ich einen Artikel über ein Projekt gelesen, welches sich “ PROJEKT 333 “ nennt. 2010 hat eine Bloggerin eine Challenge ins Leben gerufen, bei der man versucht 3 Monate lang mit 33 Teilen im Kleiderschrank auszukommen. Wobei Asseccoires, Taschen und Schuhe dazuzählen. Upps: ganz schön wenig…. Doch wenn man die richtigen Teile besitzt und diese sich immer miteinander kombinieren lassen, klappt es sehr gut! Die Menge macht es eben nicht, wie man an diesem Minimalismusbeispiel wieder sehr schön sehen kann. Was bringt es mir 200 Teile zu besitzen wenn nichts wirklich zueinander passt?

Für mich bedeutet dies auch: Je mehr ich mich von Dingen trenne, die mir etwas bedeuten, welche ich aber nicht benutze, umso wohler fühle ich mich! Loslassen können tut gut! Ich bin dann nicht – wie ursprünglich für Juni geplant- zu einem Flohmarkt in einem kleinen Dorf in der Nähe gegangen, um meine Sachen (Haushaltsgeräte, Kleidung, Dekoartikel etc.) loszuwerden, sondern habe die meisten Sachen zum Caritas-Kaufhaus gebracht. Das lag ehrlich gesagt auch daran, dass ich es für mich sehr umständlich und zeitaufwendig fand einen Tisch und einen tragbaren Sonnenschirm zu organisieren, alle Sachen ins Auto zu packen, einen Tag lang dort zu stehen und zu verkaufen. Ich hatte schlichtweg diesmal keine Lust dazu – fand noch ein paar weitere Ausreden dagegen- und habe stattdessen eine Wanderung gemacht mit meinem Mann…

Denn schließlich ist ja jetzt endlich Sommer …

 

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