Alt ist das Neue neu

 

Meine Ausmistaktion “ Jeden Tag 1-2 Teile weg“ hat in den letzten Wochen schon enorme Früchte getragen. Mittlerweile ist der Keller schon recht voll geworden, so dass wir bald einen größeren Flohmarktstand machen können! Und es macht richtig Spaß, durchs Haus zu gehen und Sachen auszusortieren, von denen ich oft nicht einmal mehr wusste, dass ich sie besitze… Flohmarkt ich komme bald…

Mal abgesehen davon, dass sich mit gebrauchten Sachen enorm viel Geld sparen lässt, sind Second Hand Sachen auch enorm ressourcenschonend. Wir verhelfen damit den Dingen zu einem langen Leben.  Und es gibt weitere gute Gründe, Gebrauchtes zu kaufen und dann ggf. anschließend wieder zu verkaufen. Wer verantwortungsvoll konsumieren möchte, sollte sich vor jeder Anschaffung fragen:

Muss es wirklich (neu) sein?

Kaufen wir Billigware, unterstützen wir mit unserem Geld auch die Hersteller und deren Produktionsbedingungen z.B. in Form von Niedriglöhnen und Ausbeutung von Arbeitskräften. Ebenfalls trägt man damit zur Ressourcenverschwendung bei, da die Ware in hohen Stückzahlen produziert wird, weniger getragen wird, da die Anschaffung oft nur aufgrund des geringeren Preis getätigt wurde.  Aufgrund ihrer oftmals geringeren Haltbarkeit muss diese Kleidung schneller erneuert werden. Auch wird diese Kleidung oft als nicht so wertig empfunden und es fällt uns leichter sie wegzuwerfen oder wegzugeben. Wenn schon etwas Neues gekauft wird, dann bitte mit Qualität! Diese Dinge sind langlebiger und nachhaltiger. Aufgrund ihrer Langlebigkeit sehen diese Artikel auch nach längerem Gebrauch noch gut aus oder zumindest besser als Billigware.

Wir machen uns unabhängig vom Profitstreben der Konzerne, wenn wir Gebrauchtes anschaffen.  Klar, die Auswahl der angebotenen Sachen ist nicht ganz so groß wie bei Neuware, aber das macht kreativ. Wir können die Sachen verändern oder andere Kombinationsmöglichkeiten ausprobieren.

Wir tragen etwas zum Klimaschutz und Reccoursenschonung bei, da jedes Produkt bei der Herstellung viel Energie benötigt (Wasser, Erdöl, Metalle, Kohle usw.). Diese Reccoursen werden bei den Gebrauchtsachen nicht mehr benötigt.

Gebrauchtkauf oder –verkauf verlängert das Produktleben und sorgt damit dafür, dass dieses Produkt (noch) nicht auf dem Müll landet. Es ist eigentlich ganz einfach: Je länger die Dinge genutzt werden, desto weniger wird weggeworfen und neu gekauft und desto weniger wachsen die Müllberge. Das ist ganz besonders dann wichtig, wenn es um Gegenstände geht, die problematisch in der Entsorgung sind, wie etwa Elektrogeräte oder Kunststoff.

Gebrauchte Kleidung, Haushaltsgeräte, Möbel etc. sind immer günstiger als neue. Wir sparen also auf jeden Fall Geld. Die Qualität von Gebrauchtware ist oft nicht schlechter als die neuer Produkte – im Gegenteil. Gerade hochwertige, gut verarbeitete Produkte sind besonders langlebig. So kann man sich gebraucht oft Qualität leisten, die neu für viele zu teuer wäre.

Theoretisch kann man fast alles Second Hand kaufen und lohnt sich sehr bei Produkten die man sowieso nur begrenzt nutzen möchte wie z.B. ein Zelt für den Urlaub oder Kinderspielsachen. Das Warenangebot im Internet und auf Flohmärkten ist nahezu unbegrenzt. Das Stöbern im Internet und Sonntags früh auf den Märkten lohnt sich mit Sicherheit! Und je mehr Menschen Second Hand Produkte kaufen umso größer wird die Akzeptanz dieser Produkte und es findet möglichweise ein Umdenken auch bei den Menschen statt, die bisher glaubten, Neues wäre besser für ihr Image!

 

Wer glücklich ist kauft nicht!?

„Wer glücklich ist, kauft nicht

In dem gleichnamigen Bericht  zu sehen auf YouTube erklärt der Neurobiologe Gerald Hüther, wie sehr das Kaufen mit unserem Hormonhaushalt, vor allem der körpereigenen Droge Dopamin, gekoppelt ist. Seine These: Niemand kommt als Konsument zur Welt, wir werden nur sehr früh darauf getrimmt, Nähe und Anerkennung mit der Anschaffung von Gütern zu verwechseln. »Wenn man nicht das kriegt, was man braucht, nimmt man sich das, was einem irgendwo angeboten wird«, sagt Hüther. Dopamin, das Glücksgefühle auslöst, treibt auch Raucher zur nächsten Zigarette. Dopamin befriedigt kurzfristig, klingt dann aber rasch ab.

Kaufen macht also glücklich und schnell abhängig, fangen Sie gar nicht erst damit an! Leider lässt es sich auf lange Sicht nicht völlig vermeiden…

Wir sind von Kindesbeinen an auf das Kaufen, haben Wollen und Konsumieren programmiert worden. Es ist tief verankert in uns, Dinge besitzen zu wollen und sie uns zunächst-  wenn wir klein sind – zu wünschen und sie uns später – wenn wir selber über Geld verfügen- zu kaufen. Je nachdem über wieviel Geld wir verfügen   (oder wieviel Geld uns die Bank leiht), verfügen wir über einen mehr oder weniger großen Besitz. Je nachdem in welche Familie wir hineingeboren wurden, wurde es uns in unterschiedlicher Art und Weise vorgelebt wie wir konsumieren sollten. Hatten wir z.B.  eine gestresste, unzufriedene Mutter, die oft und gerne zu Shoppingtouren aufgebrochen ist und anschließend vollgepackt mit Tüten und eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlend zurückkam, hat uns dies sicher anders geprägt, als fröhliche und ausgeglichene Eltern, die mit Mode so rein gar nichts am Hut hatten. Die aber dafür häufig am Wochenende mit uns einen Ausflug gemacht haben und dafür die entsprechende praktische Funktionskleidung aus dem Schrank geholt haben.

Es bedarf sicher eines konsequenten Umdenkens, wenn man vom absoluten Konsumfreak -aus welchen Gründen auch immer – auf nahezu 0 – Konsum herunterfahren möchte oder vielleicht sogar muß. Je nachdem wie tief wir bereits in der „Konsumfalle “ drin stecken, wird es auch entsprechend schwieriger neue Wege zu gehen. Und es stellt sich die Frage, ob es direkt ein so extremer Verzicht sein muß, oder man zunächst einmal in Teilbereichen eine Veränderung vornimmt. Beispielsweise 1 Jahr lang alle vorhandenen Schuhe „auftragen“. In der Fastenzeit kann man ja auch auf bestimmte Dinge verzichten z.B. nur auf Süssigkeiten oder Alkohol und muss nicht direkt  40 Tage lang gar nichts essen.

In meinem Fall hielt ich es für besser, das Ganze direkt konsequent durchzuziehen und ein Jahr lang gar nichts was nicht wirklich absolut notwendig ist anzuschaffen! Ich möchte mir und anderen Menschen zeigen, das es funktionieren kann, wenn es wirklich mal aus finanziellen Gründen nötig sein sollte im Leben.

Manchmal ist es nicht so leicht gar nix Neues zu kaufen… die Versuchungen sind schon da.

 

 

 

 

Kleine Schritte gehen…

„Wenn das Glück nicht anklopft dann bau Dir selber eine Tür“

Nachdem ich nun schon gefühlt einige Tonnen 🙂 an Kleidung und anderen Sachen aussortiert habe, ist mein Eindruck , dass es immer noch nicht weniger geworden ist: Das Bücherregal ist immer noch viel zu voll, die Kleidung nutzt die volle Breite des Kleiderschrankes aus und auch der Keller ist noch nicht wesentlich leerer geworden. Andererseits hatte ich mir ja auch vorgenommen, in kleinen Schritten vorzugehen und da ist natürlich nicht die ganze Wohnung auf einmal leergefegt. Trotzdem habe ich beschlossen, ab heute noch eine Schippe draufzulegen. Von nun an werde ich konsequent jeden Tag 1 bis 2 Teile auszusortieren was ich nicht mehr benötige oder schon länger nicht mehr in der Hand hatte.

Das Thema Minimalismus ist ja nicht neu und so habe ich in anderen Blogs gelesen, das es tatsächlich Menschen gibt, die versuchen mit 100 Dingen im Leben auszukommen oder sogar ihr Hab und Gut in wenigen Kartons unterzubringen. Ich persönlich halte es für schwierig umsetzbar. Schon allein in unserem Badezimmer finden sich sicher mehr als 30 unterschiedliche Artikel, die tatsächlich regelmässig in Gebrauch sind. Und wenn ich mich in der Küche umsehe, haben wir auch dort kaum Dinge, die nicht verwendet werden. Sogar die Popcornmaschine wird ab und zu benutzt. Trotzdem finde ich sicher auch hier eine Menge Sachen, mit denen ich anderen noch eine Freude machen kann.

Bzgl. der ausgemisteten Kleidung habe ich mich übrigens entschlossen, keine Sachen mehr in Kommission zu geben, sondern alle aussortierten Sachen direkt zu einem  Oxfam- Geschäft zu bringen. Das fühlt sich einfach besser an! Ausserdem habe ich leider feststellen müssen, das unser Second Hand Laden so extrem wenig zahlt für die Sachen (oder die Sachen zu günstig verkauft?), dass ich es lieber verschenke….

Es lohnt sich bestimmt mal genauer hinzuschauen wie andere Menschen mit sehr wenigen Dingen auskommen und wie sie es tatsächlich geschafft habe bis da hin zu kommen. Deshalb bald mehr zu diesem Thema!

 

 

Stolpersteine

Manchmal überlege ich, ob ich nicht diesen Blog in „vom Hölzchen aufs Stöckchen umbenennen sollte“ … ich habe so viele Themen, über die ich gerne berichten würde, Dinge die mir auf dem Herzen liegen und mich beschäftigen…. Aber nun zunächst zu einem Thema das leider auch zu meinem Vorhaben dazu gehört:          die Rückschläge!

Bis vor Kurzem habe ich mir ohne mit der Wimper zu zucken Sachen gekauft und mich auch in den meisten Fällen darüber richtig freuen können! Zumindest in der ersten Zeit nach dem Kauf. Ganz selten nur habe ich mich darüber geärgert, Geld ausgegeben zu haben oder festgestellt, dass das gekaufte Teil doch nicht das Richtige für mich ist.

Gestern passierte mir dann der erste „Ausrutscher“. Ich habe einen Gutschein eingelöst in einer Buchhandlung und leider dann noch zusätzlich ein weiteres Buch gekauft und ein nicht Vorrätiges bestellt. Mist! Ich hatte für eine Weile völlig ausgeblendet, das auch Bücher zu den Dingen gehören, die ich minimalisieren will und vor Allem das ich nichts kaufen will! Wenn ich Buchläden betrete, ist es um mich geschehen! Ich mag den Geruch des frisch bedruckten Papiers und ich liebe Bücher, besonders Krimis! So hab ich dann für 5 Minuten komplett meine Vorsätze vergessen und sowohl einen brandneuen Krimi als auch ein unterhaltsamen Roman mitgenommen…

Erst nach Verlassen des Geschäftes ging mir ein Licht auf. Ich war in die Falle getappt angesichts dieser toll präsentierten Bücherberge, der Farben und schönen Buchbeschreibungen. Ich hätte gestern 10 Bücher mitnehmen können. So gesehen hab ich ja nochmal Glück gehabt….

Leider freue ich mich jetzt nicht einmal darauf die Bücher zu lesen und fühle mich nicht gut. Bin ich vielleicht zu streng mit mir? Ich wusste ja vorher, das es nicht leicht wird zu 100 %  auf nicht lebensnotwendigen Konsum zu verzichten.

Wie kann ich Rückschläge in diesem Jahr besser vermeiden und wie  „verzeihe“ ich mir diese selber?

Genug ist genug

 

So  ein neues unverbrauchtes Jahr bietet uns ja auch endlich wieder die Möglichkeit, Altes endgültig hinter sich zu lassen,  kleine und größere Vorhaben und Ziele in die Tat umzusetzen (die sogenannten „guten Vorsätze“…), um endlich die gewünschten Veränderungen im Leben zu erreichen.  Mir kommt so ein frisches, unverbrauchtes Jahr immer so vor wie früher in der Schulzeit die erste Blankoseite in einem neuen Heft.

Am Anfang ist man noch sehr bemüht um die Schönschrift und spätestens ab der 3. Seite beginnt man schon zu „schludern“ und hält seinen guten Vorsatz mit der schönen Schrift nicht ein…Ich hoffe, dass mir das hier nicht passiert, denn für die 365 nächsten Tage des neuen Jahres habe ich mir ein relativ großes Ziel gesetzt, indem ich auf die Anschaffung aller nicht wirklich zum Leben notwendiger Konsumgüter verzichten will. In diesem Zusammenhang steht natürlich auch die konsequente und schrittweise Minimierung der bei uns zu Hause bereits vorhandenen Dinge. Aber mit Ihrer/ Eurer Unterstützung klappt`s bestimmt. Wobei wir schon bei den Ursprüngen dieses Blog`s sind….

Wenn ich dem Internet die Frage stelle: „was ist lebensnotwendig“  kommen die Antworten Wasser, Licht und Sauerstoff….

Frage ich dann weiter „was brauche ich zum leben?“  dann wird mir zusätzlich noch die Nahrung, ein Dach über dem Kopf und Kleidung als Schutz für den Körper angezeigt. Alles Weitere liegt wohl im Ermessen jedes Einzelnen und wird dabei sehr individuell beurteilt. Der Eine legt vielleicht mehr Wert auf eine Fernreise, während Andere vielleicht lieber jedes Jahr das neueste Handy haben möchten.

Auch ich habe ich mich schon länger damit beschäftigt, was ich denn wohl tatsächlich zum Leben brauche und was mir wichtig ist. Und was kann ich getrost loslassen / weglassen, um mich womöglich regelrecht davon zu befreien?

Das werde ich in diesem sicher sehr erfahrungsreichen und spannenden Jahr hoffentlich herausfinden! Und ich bin sehr gespannt darauf, ob mich diese Zeit auch persönlich verändert.

Jetzt heißt es also: Raus aus der Komfortzone hinein in die Herausforderung mit möglichst viel Kreativität und Sparsamkeit Schritt für Schritt in Richtung Minimalismus und achtsamen Konsum zu einem bewussteren Leben zu gelangen.

Über meine Erfahrungen und andere verwandte Themen werde ich in den nächsten 12 Monaten berichten und freue mich schon auf Ihre  Anteilnahme, denn mit Ihrer Unterstützung schaffe ich den Weg vom der Konsumorientierung zu einem achtsameren Da- Sein bestimmt noch besser!

Ich geh dann mal los in dieses ganz besondere Jahr….♥

 

 

Das fängt ja gut an

Ich hätte nicht gedacht das mir ausgerechnet meine technischen Geräte direkt im Januar soviel Widerstand entgegensetzen:

Leider haben sich nacheinander zuerst mein Handy (mein Notizbuch für Ideen und Einfälle ) und dann auch mein Laptop (meine Plattform für den Blog) von mir verabschiedet und ich habe schon befürchtet, dass ich bereits zu Beginn meines konsumbefreiten  Jahres  größere Anschaffungen tätigen muss. Mittlerweile ist das Handy ersetzt (zum Glück ein Garantiefall) und die Festplatte des Laptops ist auch gerettet. Auf ein neues Laptop kann ich glücklicherweise erstmal verzichten und die bereits zu Hause vorhandenen Geräte benutzen. Generell kaufe ich immer nur dann neue Geräte, wenn die Alten defekt und irreparabel sind. Deshalb bin ich wirklich sehr froh, wenn alle Dinge so lange wie möglich halten! Unser letzter Fernseher war von Sony,  ohne Fernbedienung  aus den 80gern und wog gefühlte 30 Kilo.

Bin sowieso  kein Fan von der Anschaffung  immer neuer Geräte wie Handys oder Flachbildfernsehern nur weil die Hersteller ständig was Neues auf den Markt bringen. Dazu bin ich wohl einerseits zu wenig an neuer Technik interessiert und sicher auch manchmal zum Glück zu geizig. Ob es daran liegt, dass ich aus der Generation der Kassettenrekorderbenutzer stamme? Das hilft mir zumindest sehr in diesem konsumbefreiten Jahr.

Wäre interessant mal genauer drauf zu schauen, warum die Menschen sich ständig neue Geräte kaufen „müssen“…

  • Die Werbung vermittelt uns ständig, dass wir Neues brauchen z.B. weil es die Sachen in anderen Designs oder neue Farben gibt.
  • Wir haben das Gefühl, dass etwas Neues besser ist, als das alte Gerät.
  • Reparaturen älterer Geräte sind oft teuer und aufwendig und lohnen sich deshalb nicht unbedingt.
  • mancher Endverbraucher ist auch überzeugt davon, dass unsere Geräte insbesondere Smartphones absichtlich so programmiert sind, dass sie nur begrenzt halten. das kann ich persönlich nicht unterstreichen. Fakt ist aber, dass Haushaltsgeräte wie z.B. eine Waschmaschine tatsächlich nicht mehr so lange in Gebrauch sind wie früher.
  • die Produkte werden im Verhältnis zum Einkommen immer günstiger.
  • Fast überall ist mittlerweile Ratenzahlung möglich. So kann sich eine viel größere Zielgruppe Anschaffungen leisten.

Gibt`s noch was Erwähnenswertes? Im Moment fallen mir keine weiteren Gründe ein.

 

 

Darf`s ein bisschen weniger sein?

Weil mich das Thema Konsum momentan so sehr beschäftigt, nehme ich wahrscheinlich auch die z.T. sehr nervigen  Werbeslogans  im Radio und Fernsehen viel mehr wahr als sonst: Da heißt es dann„ Spar Dich reich“ und  „kauf Dich glücklich „ oder „ nach dem Weihnachtsmann kommt der….( na Ihr wisst schon)“.  Jeder will wieder nur mein Bestes und zwar mein Geld, indem Wünsche in mir geweckt werden sollen…

Je mehr Werbung ich zurzeit jedoch sehe und höre, umso mehr bestärkt es mich in meinem Vorhaben umzudenken und ich möchte schnelle Veränderungen erzielen. Als erstes Projekt zur Reduzierung  habe ich mir meinen Schuh- und Kleiderschrank vorgenommen.

Einer Umfrage zufolge besitzt wohl  jede zweite Frau mehr als 25 Paar Schuhe.

Grund genug für mich, gestern mal meine Schuhe zu zählen und festzustellen, dass ich – ohne Witz-  exakt 27  Paar Schuhe mein Eigen nenne, welche sich in meinem Besitz befinden. Dazu gehören alle Schuhe vom Flip Flop bis zu den Winterstiefeln. Des Weiteren gehören mir noch 2 Paar Sportschuhe und 2 x  Gummistiefel für den Garten. Damit liege ich also tatsächlich knapp im Bereich der Frauen, die eher mehr Schuhe haben…

Warum Frauen so viele Schuhe haben, darüber gibt es ja unterschiedliche Ansichten und Erkenntnisse. Ich habe sie allesamt gekauft, weil sie mir seinerzeit spontan gut gefallen haben. Und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es mindestens 10 Paar  zu viele sind und ich mich jetzt davon trennen werde, weil ich sie definitiv nicht brauche.

So ein erster kleiner Schritt in Richtung Minimalismus ist geschafft! Und wenn ich mir in diesem Sommer keine Neuen anschaffe, spare ich auch noch enorm viel Geld. Klasse!

In der nächsten Woche geht’s es weiter mit dem Ausmisten meiner Kleidung… Ich freu mich schon!