Kategorie: einfach leben

Stillstand

oder ständige Weiterentwicklung und permanent auf der Suche nach Dingen die ich entsorgen oder verschenken könnte. Das setzt mich manchmal tatsächlich etwas unter Druck 🙂 Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht nachschaue, auf welche Plastiksachen ( Dosen, Kosmetikbehältnisse etc.) ich gut und gerne verzichten kann oder wo ich noch etwas aussortieren könnte für unser *Caritas-Kaufhaus für Alle* im Nachbarort. Vielleicht sollte ich ab und zu innehalten und mir überlegen, ob es mir generell ums Ausmisten geht, weil ich einfach nicht so viele Sachen um mich herum haben möchte, oder ob meine persönliche Entwicklung in puncto Ressourcenschonung und Müllvermeidung da im Vordergrund steht.

In das ehrenamtlich geführte *Kaufhaus für Alle* bringe ich ja mittlerweile mindestens alle 2 Wochen ein paar Sachen, bin aber auch dort schon regelmässige Kundin geworden. Bekleidung habe ich tatsächlich ausreichend. Ich befinde mich wieder in einer Phase des *Konsumstillstandes* was Klamotten betrifft. Im Bezug auf Dinge für unsere Wohnung sieht die Sache gerade allerdings etwas anders aus…

Letzte Woche habe ich dort einen wunderbaren ovalen Tisch von 1970 mit 6 tollen Stühlen ergattert. Natürlich flog dafür direkt etwas anderes bei uns zu Hause raus bzw bei Ebay Kleinanzeigen rein. Und vor einiger Zeit habe ich tatsächlich eine Lampe mit hohem orangefarbenen Lampenschirm aus den 70gern entdeckt die ich dann für 4 € mitnehmen konnte. Über solche günstigen Funde freue ich mich immer riesig. Mittlerweile bin ich ein grosser Fan Ich halte mich tatsächlich konsequent an die Regel “ für jedes Teil was zu uns kommt fliegt mindestens 1 anderes Teil raus… Am Besten mehr als ein Teil, damit sich unser „Bestand“ nicht immer genau die Waage hält.

Über ein gebraucht gekauftes Teil wie zum Beispiel diesen alten Tisch freue ich mich mittlerweile viel mehr als über eine Shoppingtour bei IKEA wo wir viele nicht nötige Kleinigkeiten anschaffen 🙂 Und bei der Nutzung von gebrauchten Sachen fühle ich mich tatsächlich mittlerweile besser, als wenn ich mir irgendeinen behandelten in Niedriglohnländern wie z.B. Asien oder sonstwo produzierten Massenwarentisch kaufe. Mal abgesehen davon das ich es auch ein wenig individueller finde…

Genauso wie sich die Technik in unserem Leben immer weiter entwickelt, so müssen sich auch unsere täglichen Gedanken rund um den Müll, die Ressourcenschonung weiterentwickeln. Bei uns hat sich der Gedanke des Sparen im Sinne von weniger Geld ausgeben, verschoben in die Richtung von “ Geld ausgeben für unverpackte Lebensmittel und Fair hergestellte Produkte ( oder Gebrauchtes)“. Vor 2 Jahren stand ja das Sparen bei uns sehr im Focus, da wir herausfinden wollten mit wie wenig Geld wir auskommen können, ohne das Gefühl eines Mangels zu erleben. Ich gebe gerne Geld aus für vernünftige Dinge, Dinge die schön sind und mir einen Nutzen bringen ohne durch ihre Herstellung anderen geschadet zu haben ( Stichwort Obst- und Gemüseanbau)

 

Plastik trifft Bambus

Coffee To Go – Einmalbecher trifft den perfekten und viele, viele Male verwendbaren, spülmaschinengeeigneten Bambusbecher…

Aus diesem Becher schmeckt Eurer Kaffee garantiert noch besser 🙂

Im Kampf gegen Müll will die EU-Kommission Geschirr und Besteck aus Plastik verbieten. Eine Richtlinie dazu wurde am 23. Mai vorgelegt. Das wär doch wirklich mal ein Fortschritt weg von Plastikmüllbergen. Ich hoffe sehr, es wird etwas daraus. Aber warum nicht gleich die Produktion verbieten und die Industrie dazu bringen Kaffeelöffeln, becher, Teller etc. aus recycelten Materialien herzustellen? Das wär doch mal was Tolles!

endlich Frühling

Aber es ist ja schließlich auch schon nach Ostern und fast Mitte April! Ich kann es wirklich kaum erwarten, meine Sandalen und Kleider wieder anzuziehen, die ich bereits vor Wochen- verbunden mit einer erneuten Ausmisterei ( zuletzt beim Wegräumen) – nach vorne in mein Blickfeld geräumt hatte. Ich habe auch für dieses Jahr beschlossen, möglichst keine weiteren neuen Sachen anzuschaffen. Sollte mir allerdings ein schönes Teil im Caritas -Kaufhaus begegnen- werde ich eventuell da nicht „Nein“ sagen. Ich gebs ja zu….:) Jedesmal wenn wir dort Sachen abgegeben, schauen wir natürlich auch kurz, was es eventuell für uns Schönes geben könnte. Ist ja auch für einen guten Zweck! Aber immer nach der Devise: Mehr abgeben als wieder mitnehmen, sonst wird die Wohnung ja nie wirklich leerer… Das klappt ziemlich gut, denn in der Regel suche ich mir – wenn überhaupt- nur ein neues Lieblingsstück für mich aus. Das ist dann supergünstig und schont Ressourcen, weil es lange verwendet wird.

einfach beginnen

 

 

 

 

 

 

In dem Augenblick,
in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt,
bewegt sich die Vorsehung auch.
Alle möglichen Dinge,
die sonst nie geschehen wären, geschehen
um einem zu helfen.
Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt
durch die Entscheidung
und sie sorgt zu den eigenen Gunsten
für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle,
Begegnungen und materielle Hilfen,
die sich kein Mensch vorher je erträumt haben könnte.
Was immer du kannst oder Dir vorstellst,
dass du es kannst,
beginne es.
Kühnheit trägt Genie,
Macht und Magie in sich.
Beginne jetzt!“

Johann Wolfgang von Goethe

Ich liebe Bücher…

…Und ich lese gerne …

Jahrelang dachte ich, dass ein gut gefülltes Bücherregal mit der entsprechenden guten Mischung aus Romanen, Krimis, Prosa und Sachbüchern mich ein wenig widerspiegelt in meiner Persönlichkeit, meinen persönlichen Interessen, vielleicht sogar auf eine gewisse Bildung bei mir hinweisen würde :)… ?! Je wichtiger und bekannter das Buch, das Thema bedeutend oder sogar spiegelbestsellerlistenverdächtig, umso besser ( fand ich)… Ich habe mir alles, was ich an halbwegs Interessantem in die Finger bekam bzw. in den diversen Bücherschränken finden konnte,  ins Regal gestellt und konnte am Schluss eine Liste mit mindestens 200 ungelesenen Büchern vorweisen ( die ich  vielleicht mal tatsächlich gelesen hätte…irgendwann…) Mit dieser Sammelei ist es jetzt entgültig vorbei!

Natürlich habe ich meine Bücher bereits im ersten Minimalismusjahr großzügig aussortiert und selber auf verschiedene Bücherschränke verteilt. Aber dies war nur Literatur, die ich einfach haben wollte (siehe oben)

Ab sofort werde ich nur noch die Bücher behalten, die mich wirklich sehr angesprochen haben und die ich mit Sicherheit auch noch ein, zwei, dreimal lesen werde. Auch ein paar Lieblingsautoren gehören dazu, von denen ich im Laufe der Jahre jeweils fast alle herausgegebenen Bücher zusammengetragen habe.

Ich stelle mir bei jedem Buch einfach die Frage, ob ich es tatsächlich jetzt sofort ( nochmal) lesen würde, wenn ich sonst nichts zu tun hätte… Oft ist es nämlich so, dass sich andere Bücher einfach „dazwischenschieben“ und das ursprünglich als lesenswert erachtete Buch wieder ziemlich weit nach hinten rutscht. Auch lege ich mittlerweile ein Buch weg, wenn es mich nicht wirklich 100 % interessiert. Bis vor Kurzem habe ich jedem Buch bis zum Schluß eine Chance gegeben und sogar Stinklangweiliges bis zum Ende gelesen ( unkonzentriert, desinteressiert, aber Hauptsache fertig gelesen…). Dafür ist mir meine Zeit mittlerweile echt zu schade. Maximal 50 Seiten gebe ich einem Buch noch. Was mich nicht richtig „packt“ fliegt raus. Sollte ich mir nach 50 Seiten doch noch unsicher sein, ziehe ich durchaus auch schon mal die Rezensionen anderer Leser im Netz zu Rate um mich in meinem negativen Urteil quasi zu bestätigen.

Demnächst kommt nochmal ungefähr die Hälfte meiner Bücher weg.

Ich freu mich auf die ganze freie Fläche in meinem Billyregalen!

Altlasten

Obwohl ich bereits seit 1 Jahr dabei bin unsere Wohnung auszumisten und zu minimalisieren, habe ich immer noch den Eindruck, dass mich die Dinge überrollen und manchmal sogar erdrücken. Und wenn ich in unseren Keller gehe, verstärkt sich – oh Schreck- dieser Eindruck noch mehr! Hier nur mal ein paar Beispiele von Sachen die eigentlich weg könnten, aber… Da wären nur mal so als Beispiel von etlichen Sachen, die 5 Schlitten ( haben wir vor 7 Jahren zuletzt richtig verwendet), ein Funkboot aus den 70gern ( vor 30 Jahren zuletzt benutzt) oder die nach unserem Umzug vor 5 Jahren nicht mehr verbauten Küchenschränke, weil wir die Küche komplett umplanen mussten. Wenn es nur nach mir ginge – TUT ES ABER NICHT – wären zumindest 4 der 5 Schlitten und das Boot bereits verschenkt.

Des Weiteren findet man in unserem Keller 6 ca. 40 x 50 cm grosse Plastikboxen mit Schrauben, diversen Kabeln, Leuchtmitteln, Mehrfachsteckdosen etc… pp …,die man sicher noch braucht… irgendwann …

Mich belastet es mittlerweile schon ein wenig, dass wir so viele Dinge horten, die wir seit Jahren nicht verwendet haben. Mal ehrlich: Wenn ich tatsächlich eine bestimmte Schraube oder ein Kabelstück benötige, werde ich es dann auch zügig finden? Ich glaube eher nicht.

Und ich möchte ja auch ein Vorbild sein!  Zeigen, das es gut funktioniert mit dem Loslassen… Aber auch uns zu Hause gibt es noch einige Baustellen. In der Familie hat natürlich jeder sein Mitspracherecht. Man hängt eben unterscheidlich stark an den Dingen und den damit verbundenen Erinnerungen. An den eigenen Sachen natürlich mehr als an den von den Anderen.  Ich lass mir ja auch nicht so gerne reinreden. Wenn jeder für den anderen Ausmisten und weggeben dürfte, wäre unser Keller bald leer… Oh wie schön 🙂

Ich freue mich schon!

Herzlich Willkommen 2018 !

Neben dem Limonengarten und der Weiterführung meines persönlichen Minimalismus, starte ich demnächst mit einem neuen Projekt in das spannende und aufregende Jahr 2018!

Ich möchte mich hier aber jetzt auch einmal bei allen Unterstützern meines Blogs ganz herzlich bedanken – die mir- teilweise ohne es zu wissen – bei diesem Blog geholfen haben.

Durchhaltevermögen und Ruhe habe ich bekommen durch die Youtube Beiträge von Erna Hüls ( „Erna kommt“). Sie ist für mich ein wunderbarer Coach für alle möglichen Lebenslagen. Auch Eckart Tolle ist ein guter Berater für mich. Er schafft es, mich durch seine Beiträge mit dem Thema „Leben im hier und jetzt“ immer wieder „einzunorden (oder einzuordnen)“ . Wie auch Helmar Rudolph ( „das Master Key System“) mir ohne es zu ahnen, dabei hilft , manchmal ein wenig gelassener zu sein und optimistischer in die Zukunft zu schauen!

Das gilt im Übrigen auch für das regelmässig neu gestaltete Online-Programm „Resonanz-TV“ von Pierre Franck und seiner Frau. Immer dann wenn ich mal wieder einen Durchhänger habe, oder das Gefühl “ es bringt ja eh alles nix!“, lese ich mir das entsprechende Tagesthema als Anregung durch.

DANKE liebe Familie! Ohne Euch hätte ich möglicherweise noch unregelmäßiger  geschrieben… Mein anfängliches Ziel, hier jede Woche einen Beitrag reinzustellen habe ich nicht realisiert….Ihr habt mich auch darin bestärkt noch einen Schritt weiterzugehen und nächstes Jahr meine kleine Firma LIMINADE zu starten!

Ich wünsche allen, die mich hier begleitet haben ein wunderbares neues Jahr mit vielen Ideen, Plänen, Zielen … die es wert sind sie in die Tat umzusetzen…

Mit guten Vorsätzen kann man immer starten. Auch mitten im Jahr 🙂 Und mit einem eigenen Blog auch. Egal wie viele Andere die gleichen oder ähnliche Ideen schon vor Euch hatten…

Legt einfach los!

„Tschüss“ und bis bald“  im LIMONENGARTEN und/ oder bei LIMINADE Eure Antje

Hallo LIMINADE – LiminAID —

Ich habe mich dazu entschlossen, meine persönlichen Erfahrungen gemixt mit meinem beruflichen Werdegang nicht mehr nur wie bisher anderen Menschen in Form von diesem Blog mitzuteilen, sondern Ihnen auch in Ihrem Zuhause meine Hilfe als Organisationspezialist anzubieten. Viele Menschen haben mich angesprochen und dazu motiviert, mein bisher erworbenes Wissen im Bezug auf die verschiedenen Lebensbereiche an andere Menschen weiterzugeben.

Mit dem realistischen und umsetzbaren Ziel…

…EINFACH ( zu) LEBEN

Meine Unterstützung bezieht sich unter Anderem auf…

  • Minimalismus in Haus und Wohnung
  • Loslassen lernen von überflüssigen und belastenden Dingen
  • Finanzen und Sparen zur Schuldenvermeidung oder Schuldenreduzierung
  • Ausmisten und Konsumgüterreduzierung
  • Unterstützung bei der Veräußerung der losgelassenen Dinge auf dem Flohmarkt oder im Internet.
  • Umgestaltung und Dekoration von Haus und Wohnung, um mit einfachen Mitteln ein gemütliches Zuhause zu schaffen.

 

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch allen ein wundervolles und glückliches

Weihnachtsfest mit Allem was dazugehört….

******Weihnachtsbaum * Christbaumkugeln* leckere Plätzchen* kein Stress* selbstgemachte Geschenke* Kerzenschein*Tannenduft* etwas Schnee* Sonne im Herzen* gute Laune* liebe Schwiegereltern :)* nette Kinder* eine funktionierende Spülmaschine* ein Platz im Trockenen* nicht so viel Konsumkram

*****und noch viel mehr!*****

Also alles ganz und gar nicht minimalistisch…..

Herzliche Grüße und bis bald!

Black Friday… na und?

Habt Ihr das auch gehört ? Diese ständigen Meldungen ( „Warnungen“? 🙂  ) vor dem heutigen Black Friday?

Ich dachte zuerst an  so eine Art zweiten Freitag den 13., der uns da plötzlich erscheint. Und dann wurde mir klar, dass dieser Black Friday wieder mal so eine Erscheinung aus US-Amerika ist, die uns nun auch hier in Europa ereilt. Genauso wie Halloween  und der Coca Cola- Weihnachtsmann. Und Halloween ist ja bekanntermaßen auch dazu da die Geschäfte anzukurbeln… Also Dekoartikel und Kostüme zu kaufen, bereits lange vor Beginn unserer Karnevalszeit.Und was den Weihnachtsmann betrifft. Mir ist es da persönlich schon lieber, wenn die Geschenke – wenn wir schon ein wenig mogeln wollen- noch vom Christkind gebracht werden und nicht von einer Werbefigur.

Aber zurück zum schwarzen Freitag. Man weiß nicht so genau warum der Tag schwarz genannt wird. Hat eventuell etwas mit den schwarzen Zahlen zu tun, die heute endlich auch die Geschäfte schreiben, die ansonsten mal wieder nur ROT sehen.

Wir werden also mit tollen Angeboten und mit bis zu 80 % Ersparnis in die Geschäfte und auf die Online-Portale gelockt. Sicher ist da auch etwas dran und es lassen sich wirklich super Schnäppchen machen. Man sollte trotzdem vorher gut überlegen und sich nicht zu einem Kauf drängeln lassen. sondern die Preise vorher in Ruhe gut vergleichen. Viele Portale und Geschäft suggerieren uns, dass es dieses Angbeot nur heute  so supergünstig geben wird… Da heißt es also, wir müssten ganz schnell zugreifen (und möglichst dabei den Verstand ausschalten), damit uns dieser tolle Schnappen nicht entgeht! Damit sich nicht möglicherweise ein Anderer das gute Stück unter den Nagel reisst… Ganz schrecklich diese Vorstellung…. Und blos nicht lange überlegen, ob ich das dafür benötigte Geld überhaupt habe oder das Ding brauche. Leider kostet selbst das günstigste Angebot immer noch UNSER Geld!

Das klingt mir doch alles zu sehr nach Hektik, Stress und viiieeel zu spotanen Käufen….die ich eventuell nachher bereuen könnte.

Ich habe es heute lieber Bunt gehe heute nicht in die Stadt zum Einkaufen sondern in den herbstlichen Wald… Gratis ganz viel Ruhe, möglicherweise etwas Regen (egal) und es schont meine Nerven…  für den bald kommenden und hoffentlich stressfreien Weihnachtseinkauf…. Und danach zu Hause gemütlich eine Tasse Tee trinken.

Diese Alternative gefällt mir da deutlich besser für heute!