Autor: Limonengarten

Es passiert viel bei uns auf dem Land!

… ja auch hier in unserer relativ kleinen Stadt haben wir jetzt einen Bioladen mit loser Ware. Das hat mich riesig gefreut, denn bislang musste man, um lose Ware wie Reis, Mehl etc. zu bekommen bis nach Köln fahren und dies kann je nach Verkehrslage bis zu 1 Stunde dauern… Mal abgesehen von den Kosten der Fahrt durch den Sprit und der Emissionen. Neben dem Einsparen von Verpackungsmaterialien ist für mich zurzeit auch das Sammeln von Müll („Nimm Zwei“*)

Daneben sind die für mich persönlich wichtigsten Themen  zurzeit die Müllvermeidung und die Möglichkiten des Upcycling, Ich suche nach Dingen und Möglichkeiten Alltagsgegenstände aufzuwerten um ihnen auch nach ihrem ursprünglichen Gebrauch noch einen Wert zu geben. Auch mit Verpackungsmaterialien experimentiere ich herum, um etwas Praktisches oder Schönes daraus herzustellen. Aus Dosendeckeln und Flaschenverschlüssen aus Plastik kann man wirklich Tolles herstellen. Nach Weihnachten zeige ich hier Fotos… sonst wäre die Überraschung für meine Familie und Freunde die ich gerne beschenken möchte leider schon hin.

*Nimm Zwei = das ist mein Neues Motto beim Hundespaziergang. Auch im Wald oder auf Feldern findet sich immer wieder enorm viel Müll. Wir haben hier einen beliebten Parkplatz mit Aussicht auf den Ort ( sehr romantisch für viele wahrscheinlich…) Ich habe mir angewöhnt bei jedem Spaziergang 2 Müllteile mitzunehmen und bei uns zu Hause zu entsorgen. Das können Verpackungen aus Plastik sein oder tatsächlich auch immer wieder Pfandflaschen. Leute! Die bringen 25 Cent das Stück! Würdet Ihr 25 Cent in Münzen auch einfach auch einfach auf die Strasse werfen?

Beim letzten Fund einer Pfandflasche (ohne Deckel) lag leider in der Flasche eine verendete Maus. Das hat mich echt betroffen und auch wütend gemacht… Wir reden ständig über den Müll durch Plastikflaschen Tüten oder anderen Müll in den Weltmeeren. Das es so nicht mehr weitergehen kann, ist ja zum Glück mittlerweile sogar im Bundestag, etlichen Supermärkten und bei vielen unserer Mitmenschen angekommen. Auch durch auf der Strasse weggeworfenen Müll sterben viele Tiere, weil sie sich in den Tütenverfangen oder an den Resten in so einer Flasche vergiften 🙁 Warum sind manche Menschen so gedankenlos?

Was tragt Ihr oder die bei Euch ansässigen Geschäfte zur Müllvermeidung bei ?

 

 

Stillstand

oder ständige Weiterentwicklung und permanent auf der Suche nach Dingen die ich entsorgen oder verschenken könnte. Das setzt mich manchmal tatsächlich etwas unter Druck 🙂 Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht nachschaue, auf welche Plastiksachen ( Dosen, Kosmetikbehältnisse etc.) ich gut und gerne verzichten kann oder wo ich noch etwas aussortieren könnte für unser *Caritas-Kaufhaus für Alle* im Nachbarort. Vielleicht sollte ich ab und zu innehalten und mir überlegen, ob es mir generell ums Ausmisten geht, weil ich einfach nicht so viele Sachen um mich herum haben möchte, oder ob meine persönliche Entwicklung in puncto Ressourcenschonung und Müllvermeidung da im Vordergrund steht.

In das ehrenamtlich geführte *Kaufhaus für Alle* bringe ich ja mittlerweile mindestens alle 2 Wochen ein paar Sachen, bin aber auch dort schon regelmässige Kundin geworden. Bekleidung habe ich tatsächlich ausreichend. Ich befinde mich wieder in einer Phase des *Konsumstillstandes* was Klamotten betrifft. Im Bezug auf Dinge für unsere Wohnung sieht die Sache gerade allerdings etwas anders aus…

Letzte Woche habe ich dort einen wunderbaren ovalen Tisch von 1970 mit 6 tollen Stühlen ergattert. Natürlich flog dafür direkt etwas anderes bei uns zu Hause raus bzw bei Ebay Kleinanzeigen rein. Und vor einiger Zeit habe ich tatsächlich eine Lampe mit hohem orangefarbenen Lampenschirm aus den 70gern entdeckt die ich dann für 4 € mitnehmen konnte. Über solche günstigen Funde freue ich mich immer riesig. Mittlerweile bin ich ein grosser Fan Ich halte mich tatsächlich konsequent an die Regel “ für jedes Teil was zu uns kommt fliegt mindestens 1 anderes Teil raus… Am Besten mehr als ein Teil, damit sich unser „Bestand“ nicht immer genau die Waage hält.

Über ein gebraucht gekauftes Teil wie zum Beispiel diesen alten Tisch freue ich mich mittlerweile viel mehr als über eine Shoppingtour bei IKEA wo wir viele nicht nötige Kleinigkeiten anschaffen 🙂 Und bei der Nutzung von gebrauchten Sachen fühle ich mich tatsächlich mittlerweile besser, als wenn ich mir irgendeinen behandelten in Niedriglohnländern wie z.B. Asien oder sonstwo produzierten Massenwarentisch kaufe. Mal abgesehen davon das ich es auch ein wenig individueller finde…

Genauso wie sich die Technik in unserem Leben immer weiter entwickelt, so müssen sich auch unsere täglichen Gedanken rund um den Müll, die Ressourcenschonung weiterentwickeln. Bei uns hat sich der Gedanke des Sparen im Sinne von weniger Geld ausgeben, verschoben in die Richtung von “ Geld ausgeben für unverpackte Lebensmittel und Fair hergestellte Produkte ( oder Gebrauchtes)“. Vor 2 Jahren stand ja das Sparen bei uns sehr im Focus, da wir herausfinden wollten mit wie wenig Geld wir auskommen können, ohne das Gefühl eines Mangels zu erleben. Ich gebe gerne Geld aus für vernünftige Dinge, Dinge die schön sind und mir einen Nutzen bringen ohne durch ihre Herstellung anderen geschadet zu haben ( Stichwort Obst- und Gemüseanbau)

 

Plastik trifft Bambus

Coffee To Go – Einmalbecher trifft den perfekten und viele, viele Male verwendbaren, spülmaschinengeeigneten Bambusbecher…

Aus diesem Becher schmeckt Eurer Kaffee garantiert noch besser 🙂

Im Kampf gegen Müll will die EU-Kommission Geschirr und Besteck aus Plastik verbieten. Eine Richtlinie dazu wurde am 23. Mai vorgelegt. Das wär doch wirklich mal ein Fortschritt weg von Plastikmüllbergen. Ich hoffe sehr, es wird etwas daraus. Aber warum nicht gleich die Produktion verbieten und die Industrie dazu bringen Kaffeelöffeln, becher, Teller etc. aus recycelten Materialien herzustellen? Das wär doch mal was Tolles!

Ein Kind der Siebziger

Ich war ein Teenager als Twix noch Raider hieß, unsere Telefone eine Schnur bis hin zur Wanddose hatten und ich einen Walkman für Kassetten benutzt habe, der „gefühlte“  2 Pfund gewogen hat. Doch die Technik hat riesengroße Schritte gemacht. Mal abgesehen davon, das ich wenig Sinn darin sehe warum wirklich tolle Produkte vom Markt verschwunden sind und andere umbenannt wurden, finde ich Fortschritt in vielen Lebensbereichen toll. Wirklich!

Ich mag es zum Beispiel ein Handy zu haben und gut erreichbar zu sein, tolle Fotos damit machen zu können aber ich weiß auch, dass darin seltene Metalle wie z.B. Coltan verarbeitet werden für deren Abbau häufig Menschen ausgebeutet werden. Ob ich auf das Handy verzichten kann? Ja! Könnte ich. Das behaupte ich jetzt einfach mal. Wenn dieses Telefon mal „den Geist aufgibt“, aus welchem Grund auch immer, werde ich zumindest eine Pause einlegen und erstmal keine neues Mobiltelefon anschaffen und dann also auch nicht mehr ständig und überall erreichbar sein.

Wieder so ein Selbstversuch…Wie lange mein Leben ohne MOBILe funktionieren wird und wie ich das aushalte, werde ich dann feststellen.

Vielleicht heißt es dann bei mir irgendwann: „zur Zeit bin ich leider nur auf dem Festnetz erreichbar“…

 

Und täglich grüsst das Murmeltier…

 

…oder wie in unserem Fall der gelbe Sack für Verpackungsmüll aus Plastik und Metall. Da bei uns immer noch fast jeden Tag Plastikmüll anfällt – und auch oft Metallmüll in Form von Katzen-und Hundefutterdosen- ist dieses Thema auch ständig präsent. Ich habe schon wieder das Bedürfnis darüber zu schreiben, weil wir zwar unseren Plastikmüll drastisch reduzieren konnten, es meiner Ansicht nach aber immer noch zu viel anfällt bei uns. Ich kann es mir gut vorstellen, es irgendwann komplett plastikfrei zu schaffen. Es ist nicht immer einfach, denn zum Beispiel wird fast jeder Bioreiniger in Plastikverpackungen gefüllt.

Ich bin jetzt im Haushalt auf „Marcel`s Green Soap“ umgestiegen. Die Inhaltsstoffe sind zu 100 % natürlich und zu 99 % biologisch abbaubar und der Reiniger riecht phantastisch! Es wurden keine Tierversuche gemacht und die Plastikflaschen sind aus recyceltem Kunststoff! Der Preis ist natürlich dementsprechend (aber gerechtfertigt) , aber bei sparsamer Dosierung reicht eine Flasche recht lang. . Es gibt sogar einen Toi-Reiniger mit Patchouliduft. Habe ich allerdings noch nicht probiert, da mein bisheriger Reiniger noch eine Weile reichen wird. Möglicherweise werde ich dann beim Verwenden in die 80ger Jahre zurückversetzt 🙂 Patchouli war ja nie so mein Duft, aber es gibt auch Orange-Jasminduft beim Toilettenreiniger. Bin schon gespannt wie unser Bad demnächst riechen wird…

Ich hoffe sehr, das ich bei meinen Körperpflegeprodukten auch bald komplett auf Glasverpackungen umgestiegen bin. Die Zahncreme ist bei uns auch noch in einer Plastiktube. Da besteht noch etwas Handlungsbedarf und Überzeugungskraft in der Familie 🙂

Es ist wie beim Ausmisten und Sachen loslassen: Ein Schritt nach dem anderen gehen, nicht alles auf einmal, damit nicht das blanke Chaos und Überforderung den Alltag beherrschen.

 

endlich Frühling

Aber es ist ja schließlich auch schon nach Ostern und fast Mitte April! Ich kann es wirklich kaum erwarten, meine Sandalen und Kleider wieder anzuziehen, die ich bereits vor Wochen- verbunden mit einer erneuten Ausmisterei ( zuletzt beim Wegräumen) – nach vorne in mein Blickfeld geräumt hatte. Ich habe auch für dieses Jahr beschlossen, möglichst keine weiteren neuen Sachen anzuschaffen. Sollte mir allerdings ein schönes Teil im Caritas -Kaufhaus begegnen- werde ich eventuell da nicht „Nein“ sagen. Ich gebs ja zu….:) Jedesmal wenn wir dort Sachen abgegeben, schauen wir natürlich auch kurz, was es eventuell für uns Schönes geben könnte. Ist ja auch für einen guten Zweck! Aber immer nach der Devise: Mehr abgeben als wieder mitnehmen, sonst wird die Wohnung ja nie wirklich leerer… Das klappt ziemlich gut, denn in der Regel suche ich mir – wenn überhaupt- nur ein neues Lieblingsstück für mich aus. Das ist dann supergünstig und schont Ressourcen, weil es lange verwendet wird.

einfach beginnen

 

 

 

 

 

 

In dem Augenblick,
in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt,
bewegt sich die Vorsehung auch.
Alle möglichen Dinge,
die sonst nie geschehen wären, geschehen
um einem zu helfen.
Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt
durch die Entscheidung
und sie sorgt zu den eigenen Gunsten
für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle,
Begegnungen und materielle Hilfen,
die sich kein Mensch vorher je erträumt haben könnte.
Was immer du kannst oder Dir vorstellst,
dass du es kannst,
beginne es.
Kühnheit trägt Genie,
Macht und Magie in sich.
Beginne jetzt!“

Johann Wolfgang von Goethe

Minimalismus für 3 Jahre und 1 Tag

Ein schwarzer Hut, ein kurzer und ein langer Stenz (Stock), ein Wanderbuch für die Eintragungen der jeweiligen Stationen und Arbeitsstellen, eine Landkarte, eine Uhr und noch ein paar Habseligkeiten und der Wanderbursche ist ausgestattet für seine Jahre auf der Walz. Alles was so ein Zimmermann oder auch Gesellen anderer Handwerkszünfte so mit sich trägt während der Wanderjahre muß am Stock hängend ( z.B. in ein Tuch eingeschlagen) über der linken Schulter getragen werden. Auch die vorgegebene  Kleidung bleibt immer diesselbe und wird ab und zu mal gewaschen….

Was der Geselle nicht mit sich tragen kann, kann nicht mitgenommen werden. So einfach ist das.

Am Wochenende haben wir zufällig einen 22-jährigen Zimmermann auf der Walz kennengelernt und auch zu Gast bei uns. Dabei haben wir nicht nur einen selbstbewussten Gesellen kennengelernt, sondern auch viel über diese besondere Art zu Leben gelernt.  Zum Beispiel dass das Leben auf Wanderschaft zwischendurch auch mal ganz schön hart sein kann: Man darf sich in diesen Jahren dem Heimatort nur bis auf einen bestimmten Radius ( meist 50 km) nähern. Also: Kein Weihnachten und auch keine Geburtstagsfeste zu Hause! Oft weiß man am Morgen nicht, wo man am Abend des Tages landet und übernachten wird, da vieles nicht planbar ist. Manchmal schläft man trotz schlechtem Wetter draussen, weil sich eben nichts anderes zum Übernachten ergeben hat. Und eine Arbeit findet sich auch nicht an jedem Ort. Da heißt es dann Spenden sammeln. So ein Leben ist sicher oft spannend und aufregend und für mich als Wohlstandsmensch mit gemütlicher warmer Wohnung kaum nachvollziehbar. Und das Ganze ist auch noch freiwillig ( Im Gegensatz zu dem Leben der vielen Obdachlosen, die in Deutschland auf der Strasse leben), um wichtige Erfahrungen fürs Leben zu sammeln.

Das ist eine sehr extreme Form des minimalistischen Lebens. Auch wenn der freiwillige Verzicht auf sehr viele Konsumgüter nur für eine begrenzte Zeit gilt, ist es eine sehr gute Erfahrung zu sehen wie man auch mit wenigen Dingen zufrieden sein kann. Das ist sicher sehr befreiend!

Hut ab davor!

Bildergebnis für hut meloneWer sich dafür interessiert, findet im Netz viele interessante Details zum Leben auf der Walz

Müllfrei(er) leben

Obwohl wir uns in unserem Zuhause fast täglich von unnötig gewordenen Dingen trennen und mit Engagement unseren Weg des Minimalismus gehen, erscheint es  mir immer noch so, als hätten wir sehr viel Müll- Vor Allem Plastikmüll-  Ich kann mich auch nicht mehr so richtig an die Zeit vor gut einem Jahr erinnern, als alles begann.

Dabei vermeiden wir bereits so Einiges: Kaufen nur verpacktes Obst und Gemüse, nur wenn es sich vermeiden lässt. Leider sind immer noch viele Bioprodukte in Folien eingeschweisst. Wir verwenden Baumwollbeutel zum Einkaufen und verwenden Seife statt Duschgel. PET-Flaschen gibt es bei uns schon lange nicht mehr und wir kaufen Joghurt i.d.R. in ( Pfand-) Gläsern ein und losen Tee für das Teesieb. Vieles ist schon so selbstverständlich für uns geworden, dass es mir hier gar nicht auf Anhieb einfällt.

Manchmal schmeissen wir allerdings leider immer noch vergammeltes Obst und Gemüse weg, wenn wir es total vergessen haben zu verwenden. Wenn sowas vorkommt, fühle ich mich nicht gut. Dafür haben wir zum Glück eine Kaffeemaschine, die Bohnen mahlt und keine Caps benötigt. Ein kleiner Ausgleich ? Achso: Da fällt mir noch ein, das wir auch mittlerweile wieder Stoffservietten verwenden. Das oben aufgezählte betrifft ja in erster Linie unseren Haushalt.

Was können wir sonst noch tun?

Zum Beispiel noch weniger Plastikmüll verursachen!

Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft produziert jeder Deutsche 37 Kilogramm Plastikmüll im Jahr. Damit liegen wir sechs Kilo über dem EU-Durchschnitt. Insgesamt liegt der Plastikverbrauch in Deutschland bei 12,6 Millionen Tonnen – Tendenz steigend! 3,6 Milliarden Plastiktüten werden in Deutschland immer noch jährlich verbraucht – mit einer Gebrauchsdauer von gerade einmal 25 Minuten! Und das obwohl die Tüten mittlerweile Geld kosten in den Geschäften.Und die Kunststoffabfallmenge hat sich in Deutschland im Zeitraum von 1994 bis 2015 auf ca. 5,92 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppelt! Nur ein geringer Teil wird recycelt, der meiste Plastikmüll landet in Verbrennungsanlagen. Zudem verschifften die EU-Staaten bislang 87 Prozent ihrer Plastikabfälle nach China. Was dort mittlerweile trotz guter Bezahlung nicht mehr erwünscht ist. D.h. nun müssen wir als Staat und als Endverbraucher selber schauen wohin mit unseren Müllbergen? Da sollte jeder einzelne von uns schon vor dem  „Müll produzieren“ mal drüber nachdenken… oder anders gesagt: wenn wir unseren Müll selber entsorgen und komplett beseitigen müssten,würden wir wahrscheinlich von vorne herein viel sparsamer mit den Ressourcen umgehen. Oder?

 Und ich sammele immer noch weiter gute Ideen, um unseren Müll noch deutlicher einzuschränken…

Hier habe ich 2 interessante Seiten gefunden über Müllvermeidung und Verringerung:

http://www.madamewien.at

https://www.sein.de/news/2018/01/plastikmuell-in-der-eu-bis-2030-zu-100-prozent-recycelbar/

„Limonengarten 2.0“

 

Hallo an alle Minimalismusfreunde!

Wir gehen in die nächste Runde auf dem Weg unser Leben so konsumbefreit wie möglich zu gestalten. Dabei begleitet uns der Weg zum Minimalismus auch weiterhin selbstbestimmt und ohne Druck von aussen. Anders funktioniert es nicht. Wenn ich nicht freiwillig darüber entscheiden kann, von welchen Dingen ich mich trenne, kann ich mich nicht  später an einem aufgeräumten und geordneten Zuhause freuen. Es spricht immer auch unser Herz mit, wenn wir etwas (von uns) weggeben…. Und manchmal könne wir es eben nicht loslassen.

Und das ist dann auch gut so.

Eins ist mir im letzten Jahr bewusst geworden: Minimalismus ist etwas ganz individuelles und persönliches!

So individuell wie jeder von Ihnen sein Lebensumfeld gestaltet, das eigene Zuhause einrichtet, seine Bilder sortiert oder seine Bücher hegt und pflegt…

Es sollte weder ein neuer cooler Lebensstil, eine neue trendige Lebensphilosophie oder ein Mainstream sein, dem man folgen sollte.

Man muss nicht auf Biegen und Brechen seine Wohnung minimalisieren und so viel wie möglich loswerden, weil es in Liedern besungen wird… Ausserdem: Wer immer nur der Herde folgt… kann nur den …folgen …

Nur wenn‘ s uns befreit und uns guttut ,dann ist der Weg der Richtige!

Also, packen wir es auch in diesem Jahr wieder gemeinsam an…